Hypo-Medizin

Die als Höhentraining bezeichnete Übungsform richtet sich in erster Linie an Ausdauersportler, die sich auf einem Spitzenniveau befinden. Bei dem Training soll versucht werden, in tatsächlicher oder auch nur simulierter Höhe den Körper zu einer höheren Blutbildung zu animieren. Dies kommt infolge eines Akklimatisierungsprozesses des Körpers an den unüblichen Luftdruck und damit einem geringeren Sauerstoffgehalt als üblich zu Stande, weshalb eine alternative Bezeichnung Hypoxietraining ist. Diese Konditionen können mittels verschiedener technischer Hilfsmittel simuliert werden. Die einfachste Form ist das Atmen durch eine Maske, wodurch nur eine kontrollierte Menge an Sauerstoff eingeatmet wird. Andere und aufwendigere Methoden sehen die Errichtung von Höhenkammern vor oder das Training in einem besonderen Gasgemisch. Am einfachsten ist jedoch, das übliche Training in die entsprechende Höhe zu verlagern und dort von den natürlichen Gegebenheiten zu profitieren. Abgesehen von Bergsteigern reicht dabei eine Höhe bis zu 2'500 Metern.