Hypo-Medizin

Die so genannte Höhenmedizin wird zur Gebirgsmedizin gerechnet und ist stark interdisziplinär ausgerichtet. In der Höhenmedizin werden unterschiedliche körperliche Reaktionen auf extreme Höhe und der Frage nach der Leistung in derselben untersucht. Prioritär werden dabei das Bergsteigen und gewisse Formen des Höhentrainings behandelt. Dieser Themenbereich kann aber auch unter Umständen für andere Zwecke in der Sportmedizin oder gegebenenfalls auch Flug- bzw. Reisemedizin weiter verwendet werden. Im Zentrum stehen vor allem Krankheitssymptome infolge eines zu langen Aufenthalts in zu grosser Höhe. Der Körper reagiert dabei instinktiv auf die zu geringe Sauerstoffmenge, die aus der Luft aufgenommen werden kann, mit Hyperventilation, steigendem Puls und bei längerer und kontrollierter Akklimatisation auch einem höheren Hämoglobingehalts im Blut, wodurch mehr Sauerstoff gespeichert werden kann. Jedoch ist der Körper nicht fähig, sich an eine Höhe über 5000 Metern über Meer noch anzupassen, weshalb es oft zu der Höhenkrankheit kommt, die tödlich endet, wenn nicht mit dem Abstieg in tiefere Lage begonnen wird.